9. Dezember 2019

Datenarchivierung als Schritt zu S/4HANA

Die Ausgangslage

Sehr viele SAP®-Kunden haben bisher ihre Systeme nicht aufgeräumt. Das bedeutet, dass seit der Einführung von SAP® in diesen Unternehmen alle Daten behalten wurden. Dadurch kumulieren sich große Mengen an Daten.

Bisher waren die großen Datenmengen kein Problem, da der Plattenplatz im Allgemeinen leicht und günstig zu beschaffen war.  

Vorteil durch Archivierung

In dem Projekt „Transformation auf S/4HANA“ muss nun aber mitbehandelt werden, wie mit den Datenmengen umzugehen ist. Der Umzug auf die HANA-Datenbank ist kostenintensiv und es sollte vermieden werden, unnötige Daten mitzunehmen. Ein möglicher Weg ist, im Vorfeld eine Archivierung durchzuführen. Damit kann die zu migrierende Datenmenge reduziert werden, indem nur die aktiv benötigten Daten mitgenommen werden und die anderen Daten kostengünstig und sicher in externen Archiven verwahrt werden können.

Der Weg zur Datenarchivierung

Aber, was ist hier konkret zu beachten? Und was verbrigt sich eigentlich überhaupt hinter dem Begriff „Datenarchivierung“? Dies erklären wir in unserem kurzen Videoausschnitt von unserem Online-Live-Event. Wir betrachten einige Prozesse, die im Zusammenhang mit der Datenarchivierung stehen. Wir klären, warum genau es sinnvoll sein kann, sich im Vorfeld eines S/4 HANA-Transformationsprojektes mit Datenarchivierung auseinanderzusetzen und woran Sie denken sollten, wenn Sie ein Archivierungsprojekt als Schritt auf dem Weg zu S/4HANA aufsetzen. Anschließend beantworten wir die Fragen aus dem Publikum vom Event.

Sollten auch Sie noch Fragen haben, kontaktieren Sie uns jederzeit gerne.

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Carmen Meiritz

Carmen Meiritz ist Consultant bei adesso orange im Bereich SAP Consulting & Development. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Jobautomation, Datenarchivierung und Datenschutz mit SAP ILM.
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